Das Verwalterhaus | Gästehaus

DAS VERWALTERHAUS ist das älteste Haus des Gutshofes,

hier lebte und arbeitet zu Zeiten v. Arnims der Gutsverwalter.
Einige Überbleibsel aus dieser Zeit können Sie auch heute noch im Haus finden.
Zu DDR-Zeiten war die jetzt als Gästebereich genutzte Fläche in vier Wohneinheiten unterteilt
- wir haben diese zurück gebaut und den ehemaligen Raumzustand wieder hergestellt.
Um diese Aufteilung, die auch den Charme des Hauses ausmacht,
nicht wieder zerstören zu müssen,
haben wir die Räume genommen wie sie waren und bestmöglich aufgeteilt.

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So sind nun 8 Gästezimmer, 4 Bäder, eine Bibliothek und eine Gemeinschaftsküche entstanden, die sowohl einzeln, als kleinere Einheiten
mit je zwei Zimmern und einem Bad und als auch im Ganzen gemietet werden können.

Wir wünschen uns, dass sich unsere Gäste kennen lernen und sich auch im Hause in den gemeinsamen Räumen treffen können.

 

Unterkunft für: 16+
Badezimmer: 4
Schlafzimmer: 8
Betten: 16
Check-In: Jederzeit nach 16:00
Check-Out: 12:00

Preis pro Person        35,- € / Nacht im Doppelzimmer inkl. Küchennutzung
Preis pro Person        45,- € / Nacht im Einzelzimmer inkl. Küchennutzung

Zustellbett                  25,- € / Nacht

Hund                             5,- € / Nacht
Sauna                          20 € / Gang ca. 2,5 Std.; max. 4 Pers.

    Alle Extras werden gesondert vor Ort berechnet.

 

 Komplettes Haus und Hof  inkl. Küchennutzung

für 16 Personen   480,- € / Nacht
Zustellbett (2 möglich)  25,- € / Nacht
Endreinigung   100,- €

Auf Wunsch sorgen wir für einem gefüllten Kühlschrank.
Alle Preise verstehen sich inklusive Bettwäsche und UmSt - aber exklusive aller Extras.
Kinder bis 6 Jahre im Bett der Eltern frei.

Was man noch wissen sollte:

Da wir die ursprüngliche Raumstruktur des Hauses erhalten wollten - um den Charme des Verwalterhauses zu bewahren - haben alle unsere Zimmer (außer dem weißen Zimmer) kein eigenes BAD, sondern teilen sich ein Bad mit einem weiteren Zimmer. Die Zimmer und Bäder sind so gelegen und aufgebaut, wie es sich der Erbauer des Hauses 1780 gedacht hat. Sie werden sehen, man spürt das!

In der kalten Jahreszeit heizen von Oktober-März wir wie früher mit unseren KACHELÖFEN. Diese liefern nicht nur eine wunderbare und gemütliche Wärme. Holz wärmt den, der es bearbeitet,  wie man so schön sagt, viermal: Das erste Mal beim Holz schlagen, das zweite Mal beim Zerkleinern, das dritte Mal beim Holz holen und dann endlich zum vierten Mal beim Verbrennen. Wir heizen die Öfen an und stellen Ihnen Holz und Briketts zur Verfügung - Sie können dann nach Ihren Wünschen die Wärme regulieren!

Da wird Ihnen die Möglichkeit geben wollen, die Ruhe und Natur pur zu genießen, verzichten wir auf jegliche Kommunikationsmittel und elektronischen Geräte, d.h. bei uns gibt es KEIN INTERNET und KEIN FERNSEHEN– auch der Handyempfang beschränkt sich auf einige Netze (das liegt aber nicht an uns!) – im Haus selber gehen die Mobiltelefone meist gar nicht.

Da (s.o.) der Funkempfang in Neuensund nicht gewährleistet ist, wird die Freiwillige Feuerwehr per SIRENE zum Einsatz gerufen. Diese Sirene steht auf dem Dach des Kornspeichers und kann jederzeit – auch nachts - losgehen. Bitte erschrecken Sie nicht, halten Sie bei Bedarf die Ohren zu und warten einfach ab, bis sie dreimal Alarm gegeben hat. Mittwochs um 15 Uhr ist Probealarm, dann geht die Sirene allerdings nur einmal. Bitte teilen Sie das auch Ihren Mitreisenden und Kindern mit!

 

HOFLADEN, CAFE & GÄSTE-CATERING

In der Saison von Mai bis Oktober bieten wir für alle unsere Gäste hausgemachte Gutshof-Brötchen, Brot und Kuchen, sowie allerlei Kulinarisches, wie Marmelade mit Lavendel, hausgemachte Blütenbutter, wilde Kräuterpestos, Kräuterkäse und vieles mehr.

Das Café bietet neben den Kuchen- und Tortenspezialitäten auch Frühstück mit besonderen Genüssen an. Für deftige Genüsse gibt es Spezialitäten, vom Grill oder aus dem Duch Oven.

Wer sich mit seinen Gästen noch mehr verwöhnen lassen möchte, kann unser Gäste-Catering nutzen. Wir liefern kulinarische Genüsse direkt ins Gästehaus oder Sie lassen es sich an einer langen Sommertafel im Hof unter den Eichen schmecken. Sprechen Sie uns dazu einfach zeitig an.

Getränke dürfen Sie gerne selbst mitbringen. Aber wenn Sie sich auch hier die Schlepperei sparen möchten, sprechen Sie uns an. Wir haben tolle Weine, Bier und Spirituosen, aber natürlich auch Wasser und andere Erfrischungsgetränke.

Herzlich willkommen im grünen Zimmer!

Sicher haben Sie sich gefragt, warum „Niklas“ an der Türe steht. Dieser Raum war im letzten Jahr der Drehort des Kurzfilms „Heimatstern“, in welchem der Junge Niklas davon träumt, mit einer selbst gebauten Maschine auf seinen Heimatstern (ein Stern im Großen Wagen) zurück zu fliegen. Bei den Dreharbeiten hing an der linken Wand ein großes Kunstwerk, das nur als Teilen entstanden ist, die der Bühnenbildner auf unserem Hof gefunden hat. Dieses Kunstwerk hängt jetzt im Kornspeicher und kann dort bewundert werden.

Als Erinnerung an dieses Erlebnis haben wir die Tür im „Filmzustand“ belassen.

Vor der Renovierung war der Raum in der Mitte geteilt und an der rechten Wand durch eine Türe mit dem Nebenzimmer verbunden. Bei den Renovierungsarbeiten haben wir festgestellt, dass diese Tür allerdings nachträglich eingebaut wurde, weshalb wir sie entfernt haben. Beim Putzabschlagen haben wir allerdings entdeckt, dass der Raum an der linken Wand einen direkten Zugang zum Eingangsflur hatte, den wir aber aus praktischen Gründen verschlossen gelassen haben.

Die schöne alte Truhe sowie das Buffett stammen aus dem Nachlass der Neuensunder Familie Kulow, deren Vorfahr hier im Ort der Schmied war. Die im oberen Dorf Richtung Gehren gelegene Schmiede ist heute Ferienhaus und unschwer an der blauen Fassade zu erkennen. Diese Möbel wurden uns freundlicherweise von der Familie zur Verfügung gestellt.

Die grüne Kommode mit dem Spiegel und dem Stuhl mit Fellbezug stammt aus dem Nachlass eines Herren aus Kleinmachnow mit dem wunderschönen Nachnamen „Kuschel“. Sie stand dort im Flur einer kleinen Neubauwohnung und kam gar nicht so gut zur Geltung – hier hat sie jetzt einen würdigen Platz gefunden und bildet die farbliche Grundlage für die anderen Einrichtungsgegenstände.

Der grüne Stuhl, der zeitlich nicht ganz passend ist, stand früher im Gemeindebüro, dem heutigen „roten Zimmer“. Er wurde dort neben einigen Aktenschränken und Papieren bei der Eingemeindung Neuensunds zur Stadt Strasburg im Jahr 1992 zurück gelassen.

Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer!

Herzlich willkommen im Kinder Zimmer!

Das Kinderzimmer ist nur durch dieses Zimmer begehbar und das Spieser-Oma-Zimmer kann daher nur in Kombination mit dem Kinderzimmer gemietet werden!

Die Betten in diesem Zimmer stammen aus dem Jugendzimmer der Mutter zweier der Gutsbesitzer. Zu dem Zimmer gibt es noch einen Schrank, eine Kommode und zwei Nachtschränkchen, die hoffentlich noch folgen.

Die Möbel standen in Köln/Junkersdorf in dem gemeinsamen Zimmer der beiden Schuldirektor-Schwestern Sigrid und Beate, die auf dem Foto als Kinder zu sehen sind. Ursprünglich gehörte das Zimmer der „Spieser Oma“.

Die schöne alte Truhe – ebenso wie das Kinderbettchen – stammen aus dem Nachlass der Neuensunder Familie Kulow, deren Vorfahr hier im Ort der Schmied war. Die im oberen Dorf Richtung Gehren gelegene Schmiede ist heute Ferienhaus und unschwer an der blauen Fassade zu erkennen.

Diese Möbel wurden uns freundlicherweise von der Familie Kulow zur Verfügung gestellt.

Die blumenförmige Deckenlampe kommt aus Berlin und gehört der Mutter eines Bekannten.

Die grüne Bauernkommode im Kinderzimmer haben wir in Bad Bevensen erstanden – auch sie kommt aus dem Nachlass einer alten Dame.

Den kleinen Klingelkasten haben wir auf dem Dachboden gefunden. Auf der Rückseite findet man diverse Hebel, die alle die Glocke zum Läuten bringen. Wahrscheinlich wurde hiermit die Dienstmagd gerufen, die in dem Dachboden ihr Zimmer hatte.

Der Raum selber war zu Gutsherrenzeiten einer der wichtigsten Räume im Haus, denn hier wurde der Lohn ausgezahlt. Aus Erzählungen wissen wir, dass die Lohnarbeiter das Haus durch den Seiteneingang betreten mussten und sich an der Türe angestellt haben, um Ihre Bezahlung entgegen zu nehmen. Zur Sicherheit wurde auf die Holztüre von außen ein Stahlbeschlag aufgesetzt und das kleine Fenster eingebaut, durch das der Gutsverwalter das Geld herausreichte.

Der große Zimmerschüssel sowie das Kassettenschloss sind ebenfalls noch Relikte dieser Zeit.

Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer!

Herzlich willkommen im Mozart-Zimmer!

Warum dieses Zimmer seinen Namen trägt, wird nicht verraten – findet es selbst heraus! Es ist nur ein winziges Detail, welches dem Zimmer seinen Namen gibt.

Früher war dieser Raum ein Durchgangszimmer, welches auf beiden Seiten durch Türen mit den benachbarten Zimmern verbunden war. Wir haben den linken Zugang geschlossen, unter dem Putz den Türrahmen des ursprünglichen Zugangs zum Flur hin gefunden und wieder hergestellt.

Das Mozart-Zimmer ist der Raum mit dem schönsten Kachelofen im ganzen Haus. Während die übrigen Räume von den gelblichen DDR-Öfen geziert werden, schmückt diesen hier ein wunderschöner Kachelofen, der laut dem Ofenbauer wahrscheinlich in den 20-er Jahren hier errichtet wurde. Er ist noch voll funktionstüchtig und gibt in den Wintermonaten eine wunderbare behagliche Wärme ab.

Die Betten mit dem Nachtschränkchen sowie die Kommode mit dem Spiegel kommen aus der Nähe von Hannover von einem Antiquitätenhändler.

Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer!

Herzlich willkommen im roten Zimmer!

Warum dieses Zimmer das ROTE Zimmer ist, ist beim Betreten wahrscheinlich offensichtlich. Allerdings hat sich im Nachhinein noch eine weitere subtilere Bedeutung des Namens heraus gestellt: zu DDR-Zeiten war Neuensund  nämlich selbst verwaltet – heute gehört es zu der Stadt Strasburg (Um.). Von diesem Raum war das hintere Drittel durch eine Wand abgetrennt; in diesem kleineren Raum saß der Bürgermeister. In den beiden feudaleren zweidritteln des Zimmers im vorderen Bereich regierte die Gemeinde-Sekräterin. Bei der Eingemeindung Neuensunds in die Verwaltung der Stadt Strasburg am 9.9.1992 wurde hier neben einigen Aktenschränken und Papieren auch der grüne Stuhl im grünen Zimmer zurück gelassen. Sogar die Kaffeemaschine stand noch da und wir fanden sage und schreibe 4 DM in Münzen in einem der hinterlassenen Schränken.

Nach 1992 wurden das Zimmer, anders als die anderen Räume hier im Haus, nicht zu Wohnzwecken genutzt und stand leer. Dies ist auch der Grund, warum hier als einziges die alten Holzfenster noch erhalten sind. So können wir nun glücklicherweise zur möglichen Restaurierung nachvollziehen, welche Fenster dieses Haus ursprünglich einmal hatte.

Leider war der Fussboden mit diversen Schichten Teerpappe, Linoleum und anderen Dingen belegt, die sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer undefinierbaren Masse vereint hatten. Ein Durchkommen zu den Dielen mir Schleifgeräten, Spachteln und Lösungsmitteln war unmöglich. Wir waren schon kurz davor, die Dielen aufzugeben und heraus zu reißen, aber unsere lieben Mitarbeiter wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und haben teilweise in Handarbeit die Reste vom Boden gekratzt. Eine ganze Woche ist für die Wiederherstellung des Boden ins Land gegangen, das Resultat ist zwar nicht perfekt, aber so hat auch dieser Boden eine Geschichte.

Die beiden großen roten Ohrensessel stammen aus der Konkursmasse eines Berliner Hotels, das – geht man nach dem Zustand der Möbel – kurz nach der Eröffnung wieder geschlossen wurde. Das kleine Tischchen hat unsere gute Seele Isolde, die Ihr sicher schon kennen gelernt habt, noch bei sich auf dem Dachboden gefunden und uns zur Verfügung gestellt. Nähere Infos zu der Herkunft gibt es daher nur bei Isolde direkt!

Die roten Wandhaken sind ein Dachbodenfund aus dem Obergeschoss, das Weinkistenregal ist mit 8 Schrauben selbst gebaut und das kleine rote Baum-Bild hat ein Berliner Künstler in den 90-er Jahren gemalt, seinen Namen wissen wir leider nicht mehr. Die Tulpen über dem Bett hat die Mutter zweier der Gutsbesitzer gemalt.

Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer!

Herzlich willkommen im weißen Zimmer!

Dieser Raum ist neben dem Kinderzimmer an dem „Spiesner-Oma“-Zimmer der kleinste im ganzen Haus. Dafür ist es der einzige Raum, von dem aus man einen direkten Zugang zu einem der vier Badezimmer hat und damit eigentlich das exklusivste unter den ganzen Zimmern.

Dieser Teil des Hauses wurde bis 2011 von der Familie Kühl aus Neuensund bewohnt, bevor diese ausziehen mussten, da die Stadt das Haus leer verkaufen wollte. Schon da war dieses Zimmer ein Schlafzimmer – der Zugang war allerdings an der Wand links neben dem Fenster und nachträglich dort eingefügt worden. Er führte durch die Küche (heute Bad) in das damals auch noch nach hinten geschlossene Wohnzimmer (heute Bibliothek). Wir haben den Zugang wieder geschlossen und unter dem Putz den Türrahmen des ursprünglichen Zugangs wieder gefunden und hergestellt.

Das linke Bett mit dem Nachtschränkchen sowie die Kommode mit dem rötlichen Marmor kommen aus der Nähe von Hannover. Das andere Bett war ursprünglich aus rohem Holz und wurde von uns weiß lackiert, damit es in das weiße Zimmer passt. Dieses Bett stammt aus dem Nachlass der Neuensunder Familie Kulow, deren Vorfahr hier im Ort der Schmied war. Die im oberen Dorf Richtung Gehren gelegene Schmiede ist heute Ferienhaus und unschwer an der blauen Fassade zu erkennen. Diese Möbel wurden uns freundlicherweise von der Familie zur Verfügung gestellt.

Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer!

Herzlich willkommen im Schwimmbecken – unserem blauen Zimmer!

Dieses Zimmer war bei der Renovierung unser Sorgenkind Nr. 1 und ist uns daher auch sehr ans Herz gewachsen. Über kein anderes mussten wir uns so viele Gedanken machen. In den schönen alten Dielenboden war der Holzwurm eingezogen und hatte sich dick und rund gefressen, so dass von den Dielen nichts erhaltenswertes mehr übrig war.Wir mussten sie daher hier komplett entfernen. Die Fenster hatten ebenfalls bessere Zeiten gesehen und waren undicht – also mussten auch sie heraus und ersetzt werden. Da wir keine Plastikfenster nehmen wollten und die Zeit für andere Möglichkeiten fehlte, brachte einer der Handwerker die dunkelbraunen Holzfenster mit, die bei ihm noch in der Garage standen und die zufällig einigermaßen passten. Bis eine Woche vor Erstbezug des Zimmers befand es sich noch im absoluten Rohbau: keine Fenster, kein Putz, kein Boden! Unsere Handwerker haben hier richtig gute Arbeit geleistet.

Die schönen alten Dielen durch Teppich oder Laminat ersetzen, brachten wir nichts übers Herz, weshalb wir uns für die Variante „man muss die Dinge nehmen, wie sie sind“ entschieden haben und den Estrich kurzerhand nur abgeschliffen und lackiert haben.

Die Betten haben wir bei einem Antiquitätenhändler in der Nähe von Hannover erworben, den Schrank hat uns ein Bekannter aus Berlin aus der Wohnung seiner Mutter zur Verfügung gestellt, für die diese Möbelstücke zu groß geworden waren.

Noch ein paar Worte zum Flur:
Bei dem ersten Anblick der bunten Fliesen hat man uns im Dorf für verrückt erklärt und erst eine falsch sortierte Lieferung gewittert. Ein Foto des fertigen Boden auf Facebook erfreute sich dann aber großer Beliebtheit, jeder kam gucken und befand es für toll. Unsere Reputation ist damit wieder hergestellt.

Übrigens: in den Außenwänden befinden sich große Feldsteine, die das Mauerwerk manchmal etwas uneben erscheinen lassen!

Alle unsere Zimmer sind Nichtraucher-Zimmer!