DER GALENBECKER SEE

Der Galenbecker See entstand durch die letzte Eiszeit als größere Toteisform im Bereich der heutigen Friedländer Großen Wiese. Der See und dessen Ufer sind seit 5. September 1938 aufgrund seiner großen Biodiversität eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Im Jahr 1993 wurde das Naturschutzgebiet durch die Einbeziehung der umliegenden Moore auf 1885 Hektar vergrößert.

Seit den 1990er Jahren wurde ein Sanierungsprojekt zur Erhaltung des Sees und wertvoller Bestandteile der zum Naturschutzgebiet gehörenden Moorflächen vorbereitet. Im Jahr 2005 wurde mit ersten Bauarbeiten begonnen, inzwischen ist der bauliche Teil des Projekts umgesetzt. Die Flächen um den See liegen im Eigentum der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern und sind nach EU-Recht Vogelschutzgebiet eingestuft.

Bemerkenswerte Brutvögel waren in den letzten Jahrzehnten Seeadler, Kranich, Blaukehlchen, Drosselrohrsänger, Schilfrohrsänger, Bart- und Beutelmeise sowie der Eisvogel. Die Auswirkungen des Sanierungsprojekts (s.u.) auf den See sind erheblich. Insbesondere mehrere Vogelarten profitierten davon und konnten ihre Bestände vervielfachen (z.B. Haubentaucher, Schwäne, Entenarten), einige Arten kamen neu hinzu (z.B. Rothalstaucher, Schwarzhalstaucher, Lachmöwe und Weißbartseeschwalbe).

Die Fischerei Neumann in Heinrichswalde bietet ein reichhaltiges Angebot an Fischen aus dem Galenbecker See und den umliegenden Seen: Aal, Zander, Hecht, Karpfen und Rotbarsch werden hier frisch verarbeitet und zubereitet.
Hartmut Neumann
Dorfstraße 133 · 17379 Heinrichswalde
Tel.: 039772 20482

Öffnungszeiten:
10 – 17 Uhr · Do/Fr: 10 – 18 Uhr
Samstag: 8 – 11 Uhr